Aktuelles

Seevogelbestände nehmen stark ab

11. Deutsches See- und Küstenvogelkolloquium der AG Seevogelschutz

Die Bestände der meisten See- und Küstenvögel an Nord- und Ostsee nehmen weiter ab. Bei vielen Arten werden sogar extreme Einbrüche von etwa 50 Prozent binnen 20 Jahren registriert. Betroffen sind sowohl Brutvögel wie der allbekannte Austernfischer als auch Rastvogelarten wie Meeresenten. Das berichteten Wissenschaftler auf dem Deutschen See- und Küstenvogelkolloquium vom 18. bis 20. November in Hamburg. Weiterlesen


seevogel des Jahres 2017: Die Eisente

Foto: Alex Halley
Foto: Alex Halley

Die Eisente ist Seevogel des Jahres 2017

Ahrensburg – Die Eisente ist der Seevogel des Jahres 2017. Der farbenfrohe Meeresvogel ist ein Wintergast aus dem Norden und rastet jedes Jahr in großen Trupps vor allem in der Ostsee. Die einst häufige Tauchente wird jedoch seit einigen Jahren immer seltener, teilte der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur am Freitag in Ahrensburg mit.

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Verendete Wasservögel auf den Inseln Ruden und Greifswalder Oie

update 21.11.2016

Auf den vom Verein betreuten Inseln Ruden und Greifswalder Oie sind vor zwei Woche vermehrt tote Wasservögel gefunden worden. Inzwischen ist auf beiden Inseln ein deutlicher Rückgang neuer Todfunde zu verzeichnen, in der Regel werden auch nur noch Vögel angespült, die schon längere Zeit tot im Wasser trieben. 

In großen Zahlen wurden vor allem Bergenten, Silber - und Mantelmöwen gefunden. Wir gehen davon aus, dass sich die Großmöwen an den Kadavern verendeter Enten infiziert haben.

Die Artenliste der Todfunde weist für beide Inseln knapp 20 Arten mit 325 Vögeln aus. Singvögel sind bisher nicht betroffen.

 


Deutscher Erstnachweis der bergbraunelle auf der Oie

Foto: Jonas Buddemeier
Foto: Jonas Buddemeier

Am 12.10. konnte auf der Greifswalder Oie eine Bergbraunelle (Prunella montanella) beobachtet werden. Am Folgetag wurden im Norden der Insel zeitgleich zwei weitere Individuen entdeckt, so dass sicher davon ausgegangen werden kann, dass sich am 13.10. drei Exemplare auf der Oie aufhielten. Weiterlesen


Erstnachweis eines Kuhreihers auf Neuwerk

Der Kuhreiher wurde auf dem Innengroden beobachtet. Foto: Werner Flegel
Der Kuhreiher wurde auf dem Innengroden beobachtet. Foto: Werner Flegel

Am 02. Oktober konnte im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer erstmals ein Kuhreiher entdeckt werden. Der weltweit mittlerweile stark verbreitete Reiher wurde am Morgen zwischen Rindern auf einer Weide im Innengroden der Insel Neuwerk beobachtet. Zu dieser Jahreszeit spricht eine Beobachtung dieser Art an der Küste dafür, dass es sich um einen Wildvogel handeln könnte. Der Kuhreiher ist außerdem nicht beringt, was die Vermutung unterstützt.

Kontakt

Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.

Bornkampsweg 35

22926 Ahrensburg

Tel.: 04102 32656


Spendenkonto Sparkasse Holstein

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